Es ist noch nicht lange her, da haben alle übrigen Parteien die Anregung der GRÜNEN, zum Beispiel beim Gebäudemanagement ein Konzept zu erstellen, überhaupt verstärkt auf konzeptionellen Grundlagen zu arbeiten, mit dem Hinweis abgelehnt: Die Verwaltung sollte nicht mit Arbeit überfrachtet werden. Die arme! So etwas brauchen wir nicht. Das sieht man allerorts!
Mittlerweile sind alle Parteien aus ihrer komatösen Verachtung von integrierten Handlungskonzepten für die Verwaltungsarbeit aufgewacht. Entschuldigung: Diesen Hinweis auf ein Erwachen aus dem Koma musste ich mir unbedingt bei Marc Knülle entleihen. Im Zuge des Wahlkampfs werden wahrscheinlich aus dieser Erweckung bei allen die Aussagen "Das haben wir auf den Weg gebracht!", "So haben wir uns das immer vorgestellt!" ... oder so ähnlich.
Nun haben wir ein Verkehrsentwicklungsplan, ein Einzelhandelsstandort- und Zentrenkonzept, sogar ein Stadtentwicklungskonzept - alles wertvolle und notwendige Dinge, von den GRÜNEN angeregt und von der Verwaltung, manchmal mit vielen Behinderungen aus der Politik, auf den Weg gebracht. Im Rahmen des Haushalts definieren wir jetzt endlich Ziele, welche als langfristige Strategie und welche für die Umsetzung. Wir definieren Produkte, die Leistungen deutlich umschreiben und finanziell bewertbar machen. Und wir definieren Kennzahlen zur Steuerung des Ganzen.
Das neueste Werk soll nun auch auf den Weg gebracht werden: Endlich (siehe oben) ein Konzept für das Gebäudemanagement. Es kommt spät, aber - Gott sei gelobt - es kommt, wenn die Verwaltung sich beraten hat.
Dies alles zeigt: Konzepte bringen uns weiter. Sie bringen die Dinge zusammen und auf den Punkt. Und sie zeigen uns die Wege in die Zukunft. Das versteht man unter Nachhaltigkeit!
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